Die gemeinschaftliche Sorgekultur braucht die Beteiligung von vielen

Die Entwicklung einer gemeinschaftlichen Sorgekultur in Gemeinden entsteht, wenn es gelingt, die Sorge-Kreise und Beteiligungen zu erweitern. Das bedeutet unter anderem eine die Sorge fördernde Gesamtpolitik, die dazu notwendigen Ressourcen sowie die gerechte Verteilung der Sorge-Aufgaben. Es braucht die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, welche sich aktiv an Initiativen beteiligen. Es braucht die Zustimmung der auf Unterstützung angewiesenen Menschen zu individualisierten Formen ihres Care-Arrangements.

 

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Die 7 Pfeiler der Sorgekultur

Das Zentrum Schönberg engagiert sich dafür, dass Menschen mit Demenz am sozialen Leben teilhaben können. Vor diesem Hintergrund ist das Zentrum Schönberg bestrebt, eine Haltung der Sorgekultur zu entwickeln, einzunehmen und zu fördern. (Wissenszentrum Schönberg) 

 

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Sorgende Kultur – eine Annäherung

Menschen mit Demenz wollen trotz ihrer vielfältigen Herausforderungen im Alltag ein «gutes Leben» führen. Eine zentrale Dimension des guten Lebens ist die Aufrechterhaltung von sozialen Beziehungen und das Gefühl des Gebrauchtwerdens (Brandenburg und Güther 2013). Denn auch demenzbetroffene Menschen haben ein Bedürfnis nach Beziehung, blühen auf, wenn sie sich in die Gemeinschaft eingebunden fühlen und in ihrer Einzigartigkeit Wertschätzung erfahren. (Zentrum Schönberg)

 

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Tischgemeinschaften

Ausgehend von den positiven Erfahrungen, wie sich viele Tischgemeinschaften (Tavolatas) zu kleinen tragenden sozialen Netzwerken entwickelt haben, möchte die Abteilung Soziales des Migros Kultur Prozents das Potential des «Caring Community»-Ansatzes weiter verfolgen. (MigrosKultur Prozent, Abteilung Soziales)

  

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Betreuende Angehörige im Fokus

Privatwirtschaftliche, gemeinnützige und öffentliche Institutionen sowie Personen aus dem

familiären Umfeld gehören zum Unterstützungs-system, wenn Menschen infolge Krankheit

oder Alter auf Hilfe angewiesen sind. Das Porträt zeigt auf, wie aus diesen Elementen eine sozial-

räumlich orientierte Sorgekultur entstehen kann.
(Bundesamt für Gesundheit) 

 

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Idee, Potential und Merkmale Sorgender Gemeinschaften

Die kulturelle Herausforderung des demo-graphischen und sozialen Wandels liegt in einer fairen und intelligenten Neuverteilung von Sorgeaufgaben im Gender- und Generationen-verhältnis (Klie, 2016). Das Potential von Sorgenden Gemeinschaften entsteht durch verschiedene lokale Entwicklungen. Diese entwickeln ihr Potential jedoch erst durch ihr Zusammenwirken. Ein Netzwerk wird bekanntlich deshalb etabliert, um etwas zu erreichen, das man aus eigener Kraft nicht schaffen würde (Heller 2010).  (Wissenszentrum Schönberg)

 

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Auf dem Weg zur Sorgekultur

Angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen (Alterung, Individualisierung und Zerfall traditioneller Formen von Gemeinschaften)

besteht der Bedarf für die Entwicklung zukunfts-fähiger Care-Modelle. Die Idee «Sorgender Gemeinschaften» (engl. Caring Communities) beschreibt ein Sorge-Modell, welchem sowohl national wie international das Potential zuge-

sprochen wird, den zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.
(Public Health Services und Zentrum Schönberg)

 

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